Am 14. April 2026 wurde in der Aula der Gymnasien in Tuttlingen das Präventionstheater „Püppchen“ aufgeführt. Das Stück wurde den Klassen 8 präsentiert und zeigte mit einer sensiblen und zugleich spannenden Erzählweise den Umgang von Jugendlichen mit dem eigenen Körperbild und bot so zahlreiche Anknüpfungspunkte für die anschließenden Gespräche in den Klassen und Freundeskreisen.
Im Mittelpunkt des Theaterstücks stehen Lena und Luis – zwei Jugendliche, die, ohne es voneinander zu wissen, einen ähnlichen Weg gewählt haben, mit Druck und Problemen umzugehen:
- Lena versucht zu Hause zu „funktionieren“ und zu kompensieren, was ihre überlasteten Eltern nicht leisten können. Niemand fragt sie, was sie möchte. Ihre bittere Bilanz: „Mein Leben ist zum Kotzen“ – und genau das tut sie auch.
- Luis hat „in letzter Zeit ganz schön viel abgenommen“ – ein vermeintlich kontrollierbarer Ausweg, der sich verselbstständigt hat.
- Torsten, der sich für Luis interessiert, kann die Bedeutung von Gewicht und Aussehen nicht nachvollziehen.
- Simon hingegen ist überzeugt: Aussehen ist lebenswichtig.