Ende März unternahmen das Otto-Hahn-Gymnasium und das Immanuel-Kant-Gymnasium gemeinsam eine Sprachreise nach Südfrankreich. Insgesamt 41 Schülerinnen und Schüler machten sich auf den Weg nach Nizza, um ihre Französischkenntnisse zu vertiefen und gleichzeitig die Kultur der Region hautnah zu erleben. Die Schülerinnen und Schüler konnten bei fast frühsommerlichem Wetter ein vielfältiges Programm erleben.
Bereits am ersten Tag vor Ort konnte sich die Gruppe vom Schlossberg Nizzas aus ein Bild von der Stadt machen und die ersten Ausblicke auf die Mittelmeerküste genießen. Bei der folgenden Stadtrallye erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen den Markt, den Hafen und die Altstadt, sie entdeckten versteckte Gassen, berühmte Plätze und die Promenade des Anglais.
Am zweiten Tag führte der Ausflug zunächst nach Monaco. Dort beeindruckten der Besuch des Ozeanographischen Museums sowie der Fürstenpalast mit dem Ausblick in den Yachthafen. Anschließend ging es weiter nach Èze, ein malerisches Bergdorf mit engen, verwinkelten Gassen und einem atemberaubenden Blick über das Mittelmeer.
Der dritte Tag stand endlich im Zeichen der städtepartnerschaftlichen Begegnung: In Draguignan traf die Gruppe auf französische Schülerinnen und Schüler. Diese Schülerbegegnung bot eine wertvolle Möglichkeit zum interkulturellen Austausch. In gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen konnten die Jugendlichen ihre Sprachkenntnisse anwenden und neue Kontakte knüpfen. Viele berichteten, wie spannend und bereichernd es war, Gleichaltrige aus der Partnerstadt kennenzulernen. Nach der Schülerbegegnung wurde die Gruppe von einer Delegation der Partnerstadt am Rathaus empfangen und bekam eine kleine Stadtführung durch die Gassen und zu den zentralen Plätzen Draguignans. Im Zuge einer regionalen Kunstausstellung erhielten die Schülerinnen und Schüler ein kleines Geschenk der Partnerstadt, worüber sie sich sehr freuten.
Insgesamt war die Sprachreise ein voller Erfolg. Sie bot nicht nur eine wertvolle Ergänzung zum Französischunterricht, sondern auch unvergessliche Eindrücke und viele schöne gemeinsame Erlebnisse. Das Erleben der südfranzösischen Partnerstadt und das Knüpfen von Kontakten vor Ort verstärkt die Beziehungen der Partnerstädte auch für die kommenden Generationen.