Persönlichkeit & Klassenklima
Persönlichkeit & Klassenklima
Soziales Lernen
Soziales Lernen zieht sich wie ein „roter Faden“ durch unsere Klassenstufen. Wir wollen Schülerinnen und Schüler gezielt dabei unterstützen, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln und damit über gute Voraussetzungen für die Bewältigung und Entfaltung ihres Lebens zu verfügen.
Ebenso wichtig ist uns die Förderung von Gemeinschaft, Teamgeist und Zivilcourage. Nachhaltiges soziales Lernen setzt daher bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern an, unterstützt ein respektvolles Miteinander und wirkt sich auf diese Weise positiv auf das Klassen- und Schulklima aus.
Es erfolgt mit Engagement (intensiv), durch eigenes Erleben(interaktiv) und baut aufeinander auf (kontinuierlich).
Die Ziele einzelner Bausteine finden Sie hier (Beim Klick auf die Bilder öffnen sich die PDF-Dateien dazu)
Ansprechpartnerinnen
Michaela Link
Stefanie Müller
Prävention
Präventionskonzept stark.stärker.WIR. (s.s.W.) und seine Umsetzung am OHG
Schule ist nicht nur ein Ort des fachlichen Lernens. Schule soll stark und kompetent machen fürs Leben. Wer stark ist, kann für sich und andere eintreten und kommt im Leben besser klar!
Wir am OHG sind im Sinne des Präventionskonzepts „stark.stärker.Wir“ auf dem Weg (siehe Logo). Das bedeutet, dass wir uns mit allen Bausteinen des Sozial-und Präventionscurriculums an der gezielten Förderung der Lebenskompetenzen der WHO orientieren. Diese lauten:
- Sich selbst kennen und mögen, Stärken und Schwächen erkennen
- Die eigenen Gefühle erkennen und mit ihnen angemessen umgehen können
- Empathisch sein, also sich in andere hineinversetzen können
- Angemessen kommunizieren
- Beziehungen führen, also Freundschaften schließen und pflegen können.
- Kreativ denken
- Kritisch denken
- Durchdachte Entscheidungen treffen
- Probleme lösen, also Schwierigkeiten konstruktiv angehen
- Aufgaben und Herausforderungen meistern
Sozial- und Präventionscurriculum gehen also Hand in Hand und unsere Bausteine sind aufeinander abgestimmt und kommen in allen Klassenstufen wieder. Ganz nach dem Motto: „Prävention ist wie Zähneputzen“. Man sollte immer wieder und kontinuierlich daran arbeiten, um stark zu werden gegen Gewalteinwirkung, Suchtgefahren für ein gesundes Leben.
Diesen Gedanken verfolgen wir mit vielfältigen Präventionsbausteinen.
So wird in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Tuttlingen in allen 5. Klassen das Anti-Gewalt-Training von Wolfgang Dolansky umgesetzt, um jede Schülerin/jeden Schüler zu mehr innerer Stärke zu verhelfen.
Mit den Projekttagen „Gemeinsam Klasse sein“ in Klasse 6 schulen wir die Kinder zu den Themen Mobbing – und Cybermobbing bzw. wie sie als Klassengemeinschaft dagegen vorgehen können.
Durch die Zusammenarbeit mit der Polizei Tuttlingen vertiefen unsere Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse über den richtigen Umgang mit digitalen Medien. Mit Hilfe praxisnaher Beispiele lernen die Klassen 5 und 6 wie sie ihre Privatsphäre schützen können. Ein zentrales Augenmerk liegt zudem auf dem Umgang mit strafrechtlich relevanten Inhalten.
Ebenso steht das Thema „body positivity“ in den 8. Klassen auf dem Plan, sodass die Jugendlichen einen Beitrag zur positiven Einstellung zu ihrem eigenen Körper erfahren.
Angebote im Bereich der Suchtprävention informieren und sensibilisieren altersgerecht und regen zur Selbstverantwortung an. Wir arbeiten hierzu in der Mittelstufe mit der Fachstelle Sucht zusammen.
Für unsere „Großen“ bieten wir in der Oberstufe Module zum Umgang mit Stress an.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an uns
Christoph Sessler
Stefanie Zimmermann
Weitere Informationen zum Präventionskonzept s.s.W. finden Sie hier:
Erlebnispädagogik
"Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten."
Johann Wolfgang von Goethe
Unsere Erlebnispädagogik fördert vor allem soziale Kompetenzen, die für das gemeinsame Leben und Arbeiten wichtig sind. Zu den Bausteinen zählen unsere In- und Outdoortage in Klasse 5, das Teamtraining in Klasse 8 sowie der Aktionstag „Selbstwahrnehmung und Stressbewältigung“ zu Beginn der Kursstufe. Im Laufe der Zeit ist die Erlebnispädagogik zu einem festen Bestandteil des OHG geworden und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um nachhaltige Lernerfahrungen zu sichern.
Ein wachsendes Team von Kolleginnen und Kollegen arbeitet dabei eng mit der Schulsozialarbeiterin Alicia Ries zusammen. Ziel unseres Konzepts ist es, Interaktionsprozesse in neuen Klassen anzustoßen: Durch gezielte Reflexionen nach anspruchsvollen Aufgaben stellen die Schülerinnen und Schüler Bezüge zum Alltag her. So werden gegenseitiges Kennenlernen, Vertrauen sowie Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft gefördert.
Die spürbar positiven Auswirkungen auf die Schul- und Klassengemeinschaft sowie die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen, bestärken uns darin, unser erlebnispädagogisches Programm kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an mich
Stefanie Müller
Schule mit Courage - Schule gegen Rassismus
Unsere Schule ist Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Mit der Anerkennung verpflichtet sich unsere gesamte Schulgemeinschaft, aktiv für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander einzustehen. Ein großer Teil unserer Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrkräfte unterstützen dieses Anliegen ausdrücklich und haben sich dazu bereit erklärt, im Alltag Haltung zu zeigen und sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und Mobbing einzusetzen.
Die Auszeichnung verstehen wir nicht als Abschluss, sondern als Startpunkt für ein dauerhaftes Engagement. Courage bedeutet für uns, aufmerksam hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und uns für Menschen stark zu machen, die Unterstützung benötigen – im Unterricht, auf dem Schulhof und in der digitalen Welt. Minderheiten und vulnerable Gruppen sollen an unserer Schule Schutz, Respekt und Solidarität erfahren.
Begleitet wird unser Engagement durch regelmäßige Projekte, Workshops, Aktionen und Diskussionen, die den Gedanken von Toleranz und Vielfalt sichtbar machen. Unterstützung erhalten wir zudem durch eine Patenschaft, die die Ziele des Projekts stärkt und unsere Schülerinnen und Schüler motiviert, sich weiterhin aktiv einzubringen.
Mit der Mitgliedschaft im Netzwerk setzt unsere Schule ein deutliches Zeichen:
Wir stehen für eine offene, vielfältige und mutige Schulkultur – heute und in Zukunft.
Wenn du selbst Diskriminierung erlebst, etwas beobachtest oder Unterstützung benötigst, kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an unser zuständiges Team wenden. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt und gemeinsam suchen wir nach guten Lösungen. Du erreichst uns unter: